Veranstaltungen des Kino- und Kulturverein Bad Doberan e.V.


Die letzte Sau
  • 1h 26min
  • Deutschland 2016
  • FSK ab 12
  • Komödie
  • Aaron Lehmann
  • Golo Eulert, Rosalie Thomass

  • Mi, 31.05.2017 - 17:00 Uhr
  • 6,00€
  • Mi, 31.05.2017 - 20:00 Uhr
  • 6,00€

Satirische Komödie um einen Bauern, der, schwer vom Schicksal und der Macht globaler Konzerne getroffen, zum Rebellen wird und unverhofft eine Revolution auslöst.

Der Hof des Schweinebauern Huber ist pleite. Die kleine Landwirtschaft ist gegenüber den Agrarfabriken nicht länger konkurrenzfähig. Als schließlich ein Meteorit den Hof in Schutt und Asche legt, hat Huber nichts mehr – außer einer letzten Sau; die rebellische, die nie in die Scheune gehen wollte. Zusammen mit dem Schwein bricht Huber auf und beginnt ein Leben als vagabundierender Rebell. Denn in einer Welt, in der ein gesunder, fleißiger und ehrlicher Mensch nicht mehr in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen, kann etwas nicht stimmen. In ihm wächst der Gedanke nach Gerechtigkeit. Mit seiner Botschaft „So geht es nicht weiter!“ beginnt er schon bald im Stillen eine Revolution. Gefeiert und gehasst zugleich zieht er nun als Phantom auf den Straßen umher, um die Welt aufzurütteln.

Till Eulenspiegel
  • 1h 44 min
  • DDR 1974
  • FSK ab 16
  • Spielfilm
  • Rainer Simon
  • Eberhard Esche, Jürgen Gosch u.v.a.

  • Mi, 07.06.2017 - 17:00 Uhr
  • 6,00€
  • Mi, 07.06.2017 - 20:00 Uhr
  • 6,00€

Am Vorabend des Bauernkrieges zieht Till durch die Lande, ein Narr und Provokateur, der die gesellschaftlichen Missstände bloßstellt. Die weltlichen wie geistlichen Mächtigen sucht er mit deren eigenen Mitteln zu schlagen, den einfachen Leuten versucht er die Augen zu öffnen.

Er kommt auf die Burg des anachronistischen Ritters Kunz, spielt erst den Narren, um sich dann mit ebenso groben Mitteln, wie Kunz sie anwendet, aus der Affäre zu ziehen.

Am Hof des Fürsten Heinrich übernimmt er die Ausmalung eines Festsaals. Er lässt sich monatelang gut beköstigen und präsentiert dann seine wüste Farbenorgie als Kunst, die nur der verstehen kann, der des rechten Glaubens sei.

Er kommt davon, um am Kaiserhof in die nächste gefährliche Situation zu geraten. Durch einen scharfsinnigen Disput mit den dogmatischen Professoren erlangt er die Gnade des Kaisers, entgeht dem Galgen knapp und wird des Landes verwiesen.

Mali Blues
  • 1h 39min
  • Deutschland 2016
  • FSK ab 0
  • Dokumentation
  • Lutz Grego
  • -

  • Mi, 14.06.2017 - 17:00 Uhr
  • 6,00€
  • Mi, 14.06.2017 - 20:00 Uhr
  • 6,00€

Der deutsche Dokumentarfilmer Lutz Gregor begibt sich für seinen neuen Film nach Mali in den Westen Afrikas. Einst überführten Sklaven von hier aus den Blues und Jazz nach Amerika und in die Welt. Auch heute noch ist die Musik mit seinen traditionellen Instrumenten ein wichtiger Teil in der Gesellschaft. Gemeinsam mit vier führenden Musikern geht es um die kulturelle Identität des Landes, aber auch um die Schattenseiten, die sich für Musiker seit der Radikalisierung der Islamisten im Norden des Landes einstellt. Fatoumata Diawara (“Timbuktu“) flüchtete einst aus dem Land und schaffte im Ausland den Durchbruch als Sängerin und Schauspielerin. Für sie ist die Musik Ausdruck des Friedens und der Trauerbewältigung. Im Zuge der Eroberungen der Dschihadisten im Norden wurden Musiker gefoltert und aus ihrer Heimat in die Hauptstadt vertrieben. Einer der Betroffenen war Musiker Ahmed Ag Kaedi. In seinen Liedern spricht er von seinen Träumen und Sehnsüchten für seine Familie und für Mali. Auch der Ngoni-Musiker Bassekou Kouyaté und der Rapper Master Soumy stehen den Veränderungen in ihrem Land mit Skepsis gegenüber. In ihrer Musik mahnen sie zur Einigkeit und Friedlichkeit. Wo einst Blues und Jazz die Klänge bestimmten, gibt sich das heutige Volk einer Vielzahl von musikalischen Stilrichtungen hin, doch die Nachricht ist dieselbe geblieben.

Jacques – Entdecker der Ozeane
  • 2h 03min
  • Frankreich 2016
  • FSK ab 6
  • Biografie, Drama, Abenteuer
  • Jérôme Salle
  • Lambert Wilson, Audrey Tautou, Pierre Niney

  • Mi, 21.06.2017 - 17:00 Uhr
  • 6,00€
  • Mi, 21.06.2017 - 20:00 Uhr
  • 6,00€

Französisches Biopic über den gleichnamigen Meeresforscher Jacques-Yves Cousteau.

1949 führt der Abenteurer Jacques Cousteau ein friedliches Leben mit seiner Frau Simone. Doch die beiden sehnen sich nach Abenteuern. Und so unternehmen sie zusammen mit ihren Söhnen Philippe und Jean-Michele zahlreiche Expeditionen und Tauchgänge auf den Weltmeeren. Dabei fängt Cousteau mit seinen Filmen die beeindruckende und bis dahin unentdeckte Unterwasserwelt ein und revolutioniert mit seinen Erfindungen den Tauchsport.

Viele Jahre später kehrt der inzwischen Erwachsene Philippe Cousteau im Jahre 1963 zu seiner Familie zurück. Mit Schrecken stellt er fest, dass seinem Vater, der Pionierarbeit in Sachen Meeresforschung geleistet hat, der Ruhm zu Kopf gestiegen ist. Jacques ist zum arroganten Superstar und Schwerenöter geworden, der sich mit immer verworreneren Fantasien beschäftigt und den Bau von Städten auf dem Meeresgrund plant.

Philippe hat dagegen erkannt, dass die Ozeane durch den Einfluss des Menschen immer mehr zerstört werden. Er sieht seine Familie in der Verantwortung, den Umweltschutz voranzutreiben und die Menschen auf die Ausbeutung der Meere aufmerksam zu machen. Daraufhin begeben sich Vater und Sohn auf eine Expedition in die Antarktis, die die beiden wieder zusammen führen soll.

Die Überglücklichen
  • 1h 56min
  • Italien, Frankreich. 2016
  • FSK ab 12
  • Tragikomödie
  • Paolo Virzì
  • Valeria Bruni-Tedeschi, Micaela Ramazotti, Valentina Carnelutti

  • Mi, 28.06.2017 - 17:00 Uhr
  • 6,00€
  • Mi, 28.06.2017 - 20:00 Uhr
  • 6,00€

Tragikomisches Roadmovie, in dem zwei Psychiatrie-Patientinnen ausbrechen.

Maria Beatrice Morandini Valdirana ist eine Gräfin und erklärte Quasselstrippe, die gewohnt ist, ihren Willen durchzusetzen. Einst gehörte sie zur gehobenen italienischen Gesellschaft. Bis sie sich mit einem Verbrecher einlässt und zu einer Haftstrafe in der alternativen Nervenklinik „Villa Biondi“ für psychisch kranke Frauen verdonnert wird.

Dort lernt sie die zerbrechliche und schwer depressive Donatella Morelli kennen, die nach ihrem Suizidversuch unter der Trennung von ihrem Sohn leidet. Trotz ihrer grundverschiedenen Persönlichkeiten nimmt Valdrina die Neue unter ihre Fittiche und erzählt ihr alle Details aus ihrem scheinbar glamourösen Leben, die sie heftig schönt. Bei einem Ausflug in eine Gartenanlage sieht Valdirana schließlich ihre Chance. Kurzerhand reißt sie Morelli in einen Kleinbus und haut aus der Klinik ab. Es beginnt eine abenteuerliche Flucht, die sie quer durch Italien führt. Während das Gesetz den Freundinnen dicht auf den Fersen ist, erleben die beiden Abenteuer voller Lebensfreude und manischem Übermut aber auch traurige und stille Momente, die sie zu ihrer schmerzhaften Vergangenheit zurückführen.


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aktuelle News


  • Aktion mit dem Blinden- und Sehbehindertenverband

    am Mittwoch 31.05.2017

    Auch am Mittwoch 31.05.2017 zeigen wir den besonderen Film („Die letzte Sau“). Aber an diesem Tag wollen wir zusammen mit dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband auf den bevorstehenden Sehbehindertentag am 06. Juni aufmerksam machen. Dieser wird seit 1999 alljährlich durchgeführt und jedes Jahr steht  ein anderes Thema im Mittelpunkt.

    Ab 16.30 Uhr beantworten Ihnen Mitglieder der Gebietsgruppe Bad Doberan BSVMV e.V. vor und nach dem 17.00 Uhr Film ihre Fragen. 

    Sie sind herzlich eingeladen mit einer simulierten Sehbehinderung auszuprobieren, wie es sich anfühlt mit einem Langstock oder einem Blindenführhund zu gehen. Und können mehr erfahren über das Thema „Audiodeskription“. Denn auch für blinde/sehbehinderte Menschen gibt es den Kinofilmgenuss - als Hörfilm. Wir demonstrieren es Ihnen.

    Was ist Audiodeskription?

    „Unter Audiodeskription versteht man einen vor allem für blinde und sehbehinderte Menschen entwickelten Service, bei dem das, was im Film im Bild zu sehen ist, von einem Sprecher oder einer Sprecherin beschrieben wird. Das sind Informationen zur Handlung, zum Aussehen der Personen, zu deren Körpersprache und Gesichtsausdrücken sowie über Kostüme und Schauplätze. Alles muss knapp und klar formuliert sein und in die Pausen zwischen den Dialogen des Films passen. Als Ergebnis entsteht ein neues Ganzes, das aus der Tonspur des Films und den in die Dialogpausen gemischten Beschreibungen besteht.“

    „Die App GRETA macht Audiodeskriptionen zugänglich, in jedem Kino, in jedem Saal, zu jeder gewünschten Vorstellung - einfach vom eigenen Smartphone!“

    Weitere Informationen können Sie nachlesen unter: www.blindenverband.org und www.gretaundstarks.de